Grundgedanke und Ziele

 

Unser Grundgedanke für die Arbeit in der Lernwerkstatt lehnt sich an die alte konfuzianische Weisheit um 500 v.Chr. an:

"Erzähle mir,

und ich vergesse.

Zeige mir,

und ich erinnere.

Lass es mich tun,

und ich verstehe."

 

Der Mathematikunterricht soll:

  • z ielorientiert am Lehrplan ausgerichtet sein,
  • i ndividuelles Üben nach eigenem Lerntempo ermöglichen,
  • e ntdeckendes Lernen in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit fördern, dennoch
  • l eistungsorientiert sein und
  • e motional die Schülerinnen und Schüler ansprechen und motivieren.

                                           

 

Von der Idee zur Verwirklichung

Angefangen hat alles mit einem Gespräch zwischen zwei Lehrkräften, die wieder einmal Materialien für den Mathematikunterricht suchten. Dabei stellte man fest, dass die Schule über einen großen Fundus von Unterrichtsmitteln verfügt, allerdings verteilt auf zwei kleinere Materialräume, die Lehrerbücherei und die diversen Klassenzimmer.

Sehr schnell besann man sich auf drei entscheidende Gründe, eine Mathe - Lernwerkstatt einzurichten:

1. Wir befinden uns im vierten und zugleich Abschlussjahr unseres Modellprogrammes SINUS, das zum Ziel hat, den naturwissenschaftlichen Unterricht weiterzuentwickeln und die mathematischen Kompetenzen aller Schüler zu steigern.

2.  Unsere Schule besitzt den bereits erwähnten großen Fundus an Lehr- und Lernmaterialien, der gerade im Hinblick auf SINUS-Schule für Mathe 2000 angeschafft wurde.

3. Augrund der zurückgehenden Schülerzahl stand ein leeres Klassenzimmer zur Verfügung.

Ohne großes Zögern wurden die vorhandenen Schülertische und -stühle zu Gruppentischen zusammengestellt und die bereits vorhandenen Regale systematisch mit den Materialien bestückt. Bald fand sich auch in unserer Kollegin Frau Agnes Zeiser eine Spenderin für einen bunten runden Teppich, der im Zentrum des Raumes liegen sollte. Auch die Stadt Hilpoltstein als Sachaufwandsträger erklärte sich dankenswerterweise bereit, weitere Regale anzuschaffen, um auch wirklich alle Materialien strukturiert, übersichtlich und kindgemäß präsentieren zu können.  

   

                                          

Elternbeirat

Der Elternbeirat für das Schuljahr 2017/18 besteht an unserer Schule aus folgenden Personen:     

         

Kl.

1. Klassenelternsprecher

2. Klassenelternsprecher

1

 Frau Angermeier

Frau Rehm

2

Frau Schmidt

Frau Theuer

3

Frau Steigleder

Frau Häberl

4a

Frau Wack-Reif

Frau Waldmüller

4b

Frau Kneißl

Frau Brems

 

Erste Vorsitzende:

Frau Schmidt

Zweiter Vorsitzende

Frau Waldmüller

Schriftführerin:

Frau Wagner

Kassiererin:

Frau Theuer

Beisitzer:





Frau Angermeier,
Frau Wack-Reif,
Frau Hämmerling,
Frau Rehm, Frau Brems, Frau Kneißl,
Frau Steigleder

 

Wir gratulieren zu dieser Wahl und bedanken uns für die Übernahme dieses wichtigen Amtes.

Schulleitung, Kollegium und alle Eltern freuen sich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Mathe - Lernwerkstatt

Am 14. Januar 2013 war es endlich so weit und die neu entstandene "Mathe - Lernwerkstatt" konnte eingeweiht werden.

Zunächst hatten sich in der Aula neben den Schulklassen und ihren Lehrkräften auch Frau Schulamtsdirektorin Ingrid Dröse, Herr Bürgermeister Markus Mahl, Vertreter der Grund- und Mittelschule Hilpoltstein, der Sparkasse und des Elternbeirats eingefunden, um die neue Mathe-Lernwerkstatt in einer gebührenden Feierstunde einzuweihen.  

Begeistert lauschte man den Liedbeiträgen einzelner Klassen sowie einem Sketch des Lehrers und Mundartdichters Rudi Fischl. "Wos feiern mir heit eigentlich?", fragen die Schülerinnen und Schüler der Kl. 4b. Natürlich die Einweihung der neuen Rechenwerkstatt. Aber da musste Lukas etwas falsch verstanden haben, denn er ist mit einem Holzrechen gekommen, bei dem ein Zahn ausgebrochen war. Doch er verteidigt sich: "Heißt Mathematik auf Meckenhauserisch nicht etwa "Rechen"? Außerdem könnten die Erstklässler mit Hilfe seines Rechens sehr wohl das Zählen und Rechnen bis 20 lernen.

Nach kurzen Erläuterungen zur Entstehungsgeschichte, den Zielen und der Konzeption einer Mathe - Lernwerkstatt durch Rektorin Jutta Gundel stellten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a ihren Mitschülern die Symbolfiguren "König Numero, Multiplus, Linealos, Geometrix, Meister Knifflig und Supermouse" vor, mit deren Hilfe sie zukünftig "die Welt erobern" dürfen.

Die Freude an diesem Tag war besonders groß, als Frau Sabrina Gerner, Frau Kathrin Salomon und Frau Tanja Tauschek im Auftrag der Sparkasse Mittelfranken-Süd einen Scheck von 1000 Euro übergeben konnten. Das war exakt die Summe, die eine "Magformers-Box" kostete. Sie beinhaltet neben zahlreichen magnetischen Flächenformen auch Arbeitshefte und Karteikarten, mit denen das räumliche Vorstellungsvermögen geschult werden soll.

Ebenso freute man sich über die Spende des Elternbeirats in Höhe von 200 Euro, überbracht durch die beiden Vorsitzenden Frau Karin Meier und Frau Doris Meyer.

Nach Grußworten von Frau Schulamtsdirektorin Ingrid Dröse und Herrn Bürgermeister Markus Mahl stand endlich die Besichtigung der Mathe - Lernwerkstatt für die Ehrengäste auf dem Programm. Dabei stürzten sich die Viertklässler  sofort auf die ausgelegten Arbeitsmittel und Auftragskarten, die rund um "Geometrix" auf dem bunten Teppich im Zentrum des Raumes ausgelegt waren. 

 

 

 

Musikalische Grundschule

         

„Mathe und Musizieren – das passt“ 

... konnten wir zu Beginn des Schuljahres 2011/12 in einer Tageszeitung lesen, die über das Projekt  „Musikalische Grundschule“ berichtete. Wir waren der Meinung Mathe (Sinus), Musik und Meckenhausen passen zusammen und bewarben uns um die Teilnahme an diesem zweijährigen Projekt. Zuallererst dachten wir dabei an unsere Schüler, die von einer guten Idee und den Fördergeldern der Bertelsmann-Stiftung profitieren sollten. Weil das Konzept in Hessen schon mit großem Erfolg umgesetzt wurde, hat sich das bayerische Kultusministerium um ein Engagement der Bertelsmann-Stiftung auch bei uns bemüht. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Musizieren das Lernen fördert und die gesamte Entwicklung des Kindes positiv beeinflusst. Selbstverständlich ändert sich an den Lernzielen in den einzelnen Fächern nichts – außer, dass sie vielleicht – wenn möglich und sinnvoll -  durch mehr Musik erreicht werden.  Für Mittelfranken wurden 29 Grund- und 2 Förderschulen ausgewählt, die jeweils einen Koordinatoren und dessen Stellvertreter benennen mussten. Für unsere Schule wird Frau Zeiser in enger Zusammenarbeit mit allen Kollegen versuchen

-          den Unterricht durch die Ideen von den Fortbildungen zu bereichern

-          „Schatzsucher“ zu sein, um individuelle Fähigkeiten zu entdecken und zu fördern

-          musikalische Aktivitäten aus dem Umfeld unserer Schüler in unser Schulleben zu integrieren

-          und vor allem die Freude an der  Musik zu wecken und zu fördern.

Auch Sie, liebe Eltern und Freunde unserer Schule, möchten wir gerne an unserer „Musikalischen Grundschule“ teilhaben lassen – aktiv oder als willkommene Zuhörer.